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Der mit 25.000 EUR dotierte Preis wird seit dem Jahr 2004 von der Manufaktur Glashütte Original gestiftet und im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele vergeben.
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In diesem Jahr ging der begehrte Preis an einen aufsteigenden, jungen Dirigenten:
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Gustavo Dudamel
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Mit der Auszeichnung wurde der 28-Jährige Venezolaner am Samstagabend von Glashütte Original Geschäftsführer Günter Wiegand (im Bild rechts) und dem Intendanten der Dresdner Musikfestspiele, Jan Vogler (Bildmitte), geehrt.
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Mit der Ehrung für Dudamel erfolgt eine Neuausrichtung des Saeculum-Preises. Bis dato wurde damit das Lebenswerk eines Künstlers gewürdigt – „Saeculum“ steht im Lateinischen für Menschenalter oder Generation.
So wurde der Musiker in erster Linie nicht als Shooting-Star der Klassikbranche geehrt, vielmehr geht es um sein Engagement in dem Ausbildungsprogramm El Sistema. Es besteht aus einem Netzwerk von Musikschulen und Orchestern in Venezuela.
Kinder und Jugendliche aus ärmlichen Verhältnissen bekommen mit klassischer Musik eine Perspektive für ihr Leben. Der Preis sei da, um Instrumente für die Orchester in Venezuela zu kaufen, bedankte sich Gustavo Dudamel. El Sistema arbeite für die Gesellschaft, um Probleme friedlich zu lösen. Auch in Projekte in Los Angeles und in Schottland solle Geld fließen.
Es gehe darum, einer neuen Generation Sensibilität und Kunst zu vermitteln, betonte Dudamel. „Das ist die wichtigste Sache: Musik und Musik und Frieden, Gerechtigkeit und Liebe“.
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Nach der Auszeichnung bedankte sich der temperamentvolle Jungdirigent mit einem fulminanten Konzert gemeinsam mit dem Concertgebouw Orchester aus Amsterdam.
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Gustavo Dudamel lies vom Pult aus das Orchester frei musizieren und weckte so den ganz eigenen Glanz des Orchesters.
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Das Publikum bedankte sich bei Dirigent und Orchester nach Sergeij Prokofjews 5. Sinfonie geschlossen mit Standing Ovations.
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Impressionen vom anschliessenden Empfang im edlen Ambiente der Semperoper:
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Preisträger Gustavo Dudamel zeigt stolz seinen Preis und ...
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... fachsimpelt mit den Geschäftsführern von Glashütte Original, Herrn Günter Wiegand (im Bild links) und Herrn Thomas Meier (im Bild rechts) ...
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... und danach mit dem Pianisten Jean-Yves Thibaudet über den Saeculum.
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v.l.n.r.: Jan Vogler, Günter Wiegand, Gustavo Dudamel, Thomas Meier, Gerd Uecker (Intendant der Semperoper Dresden)
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v.l.n.r.: Gustavo Dudamel, Alexander Prinz von Sachsen, Christoph Amend (Chefredakteur ZEIT Magazin), Mira Wang (Cellistin), Jan Vogler
Der SAECULUM-Glashütte Original-Musikfestspiel-Preis
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Der SAECULUM-Glashütte Original-Musikfestspiel-Preis wurde auch in diesem Jahr von zwei Auszubildenden der Uhrmacherschule Alfred Helwig gefertigt.
Die zur Manufaktur Glashütte Original gehörende Schule bildet jedes Jahr zwölf Uhrmacher/-innen und drei Werkzeugmacher/-innen aus.
Die Form des Preises symbolisiert in einzigartiger Weise seine sächsische Herkunft und das Uhrmacherhandwerk. Das fliegend gelagerte Tourbillon mit seinen 18 winzigen Gewichtsschrauben zeigt die Virtuosität der Uhrmacher. Es gilt als Zeichen höchster Uhrmacherkunst und wurde um 1920 in Glashütte entwickelt.
Der Sockel des Preises ist aus feinem Elbsandstein gefertigt und stammt aus der Felsenwelt der Sächsischen Schweiz. Als Bausubstanz prägt er das einzigartige Panoramabild der Altstadt Dresdens.
Zusammen bilden beide Komponenten – das filigrane Tourbillon und der feste Sockel aus Elbsandstein – ein Symbol, das zugleich Kontinuität und Unvergänglichkeit miteinander verbindet.
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