Glashütte Original/Neuigkeiten
28. Mai 2010

Verleihung des Glashütte Original MusikFestspielPreises 2010
am 25. Mai im Dresdner Kulturpalast


Die Besucher der Dresdner Musikfestspiele erlebten am 25. Mai nicht nur
ein außergewöhnliches, mit Standing Ovations gefeiertes Konzert mit dem Orchester
des Mariinsky-Theaters St. Petersburg sowie dem russischen Pianisten Denis Matsuev,
die unter der musikalischen Leitung von Valery Gergiev Werke von Tschaikowsky und Rachmaninow spielten.

 
Das Gastspiel im Dresdner Kulturpalast bildete außerdem den festlichen Rahmen
für die Verleihung des Glashütte Original MusikFestspielPreises 2010
an den russischen Stardirigenten.
 
 
Die Uhrenmanufaktur Glashütte Original stiftet den mit 25.000 Euro dotierten Preis
zur Verleihung an einen Künstler, der sich besonders um die Förderung von Nachwuchskünstlern verdient gemacht hat. Bisherige Preisträger waren Kurt Masur, John Neumeier, Joachim Herz, Gidon Kremer, Christa Ludwig und Gustavo Dudamel.
 
 
Glashütte Original Geschäftsführer Günter Wiegand (im Bild links) und der Intendant der Dresdner Musikfestspiele, Jan Vogler (rechts) bei der Preisübergabe:
 
 
Valery Gergiev zeigte sich geehrt angesichts der Auszeichnung in Dresden,
„einer der wichtigsten Musikmetropolen weltweit“.
 
 
Nicht nur aufgrund seiner persönlichen Beziehung zu der Stadt, in der er vor rund 30 Jahren die ersten Schritte seiner musikalischen Laufbahn gegangen ist, sondern auch aufgrund ihrer historisch bedingten Gemeinsamkeiten mit St. Petersburg.
 
 
Der Dirigent freute sich, mit dem Preisgeld noch verstärkter junge Künstler unterstützen zu können.

In diesem Sinne wird es dem Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb gewidmet, um diesen wieder zu einem „kraftvollen Symbol russischer Musik“ werden zu lassen.

Seit 1958 messen sich hier alle vier Jahre Nachwuchskünstler in Moskau
in den Kategorien Klavier, Violine, Violoncello und Gesang.
 
 
Im erst kürzlich eröffneten Kurländer Palais fand der Abend bei lauschigen Jazzklängen und russisch inspirierten Delikatessen einen würdigen Ausklang.
 
 
Auch der Preisträger höchstpersönlich nahm sich nochmals ganz viel Zeit für ausführliche Gespräche mit den anwesenden Gästen und gab Einblick in seine zukünftigen Musikprojekte.
 
 



Hintergrundinformationen:

Den Bau des Glashütte Original MusikFestspielPreises übernahmen, wie schon in den vergangenen Jahren, zwei Uhrmacherlehrlinge der in Glashütte ansässigen Uhrmacherschule Alfred Helwig. Die zur Uhrenmanufaktur Glashütte Original gehörende Schule bildet jedes Jahr 12 Uhrmacher und drei Werkzeugmacher aus.
 
 
Die Gestalt des Preises verbindet traditionelles Uhrmacherhandwerk mit modernen Materialien. Das fliegend gelagerte Tourbillon mit seinen 18 winzigen Gewichtsschrauben symbolisiert die Virtuosität der Uhrmacher. Es gilt als Zeichen höchster Uhrmacherkunst und wurde um 1920 in Glashütte entwickelt.